Unity is strength... when there is teamwork and collaboration, wonderful things can be achieved.
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Willkommen auf geislinger-jugend.de !!!

Diese Website ist eine Initiative des Netzwerks Jugendbeteiligung

Diese Plattform soll vor allem Jugendlichen dienen ihre Ideen für Geislingen einzubringen und zu diskutieren.

Außerdem soll die Plattform dazu dienen, die Jugendarbeit zukünftig noch besser zu vernetzen und Informationen der Jugendarbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Neue Handreichung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Wie kann Demokratiebildung in der Schule mit der kommunalen Jugendbeteiligung verzahnt werden? Und wie kann ihr Zusammenwirken gelingen, so dass neue Bildungsperspektiven entstehen? Das lotet eine neue 80-seitige Broschüre aus, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) vorliegt.

Das Bündnis für die Senkung des Wahlalters bei Landtagswahlen in Baden-Württemberg auf 16 Jahre

Im Bündnis für die Senkung des Wahlalters haben sich die Verbände der verbandlichen, offenen und politischen Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um für eine Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre einzutreten.

Bereits seit 2014 dürfen Jugendliche in Baden-Württemberg ab 16 Jahren bei Kommunalwahlen ihre Stimme abgeben. Bei den Landtagswahlen bleibt ihnen das bisher verwehrt. Im Vorfeld der Landtagswahl 2021 fordern wir alle Parteien dazu auf, sich hinter die Forderung zu stellen, auch bei Landtagswahlen das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Zur Landtagswahl 2026 sollen Jugendliche ab 16 Jahren dann mitbestimmen, wer Baden-Württemberg regiert.

Die Diskussion um das Wahlalter wird inzwischen in der Gesellschaft breit geführt. Zahlreiche Akteur*innen und Bündnisse fordern auf verschiedenen Ebenen die Senkung der Altersgrenze zur Teilnahme an Wahlen. Auch einige Parteien haben Beschlüsse gefasst, diesen Forderungen nachzukommen. Wir als Bündnis sind überzeugt, dass eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre in Baden-Württemberg richtig, notwendig und zeitgemäß ist.

WARUM IST DIE WAHLALTERSSENKUNG SO WICHTIG?

Unsere Gesellschaft altert. Der Demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil älterer und alter Menschen an der Bevölkerung steigt. Auch in Baden-Württemberg werden die, die durch politische Wahlen mitbestimmen dürfen, immer älter: laut statistischem Landesamt sind mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten über 60 – in zehn Jahren werden es fast die Hälfte sein. Parteiprogramme orientieren sich oft an den größten Wähler*innengruppen, was die Interessen von jungen Menschen benachteiligt. Von Klimawandel bis Digitalisierung hat unsere Demokratie Nachholbedarf an Themen, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene beschäftigen – allein der Zugzwang scheint zu fehlen.

Formate der politischen Bildung und der Jugendbeteiligung zeigen immer wieder, dass Jugendliche sich mit vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Themen beschäftigen. Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität und ÖPNV, Fahrverbote, Lehrerfortbildung und Antidiskriminierung, Netzausbau und eine Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum werden kompetent und kontrovers diskutiert. Die Erfahrungen aus zahlreichen Beteiligungsverfahren in Städten und Gemeinden zeigen, wie vielfältig Jugendliche sich im Gemeinwesen einsetzen: Sie wollen gut ausgebaute Fahrradwege sowie Bus- und Bahnnetze mit günstigen Ticketpreisen. Sie wollen gut ausgebautes Internet, bessere Straßenbeleuchtung, mehr Orte für das Zusammentreffen, mehr Unterstützung fürs Ehrenamt. Und darüber hinaus Dinge, die nah an der jeweils eigenen Lebensrealität sind: funktionierende Toiletten in der Schule, besseren Unterricht und gut qualifizierte, digital sattelfeste Lehrer*innen. Und nicht zuletzt fordern sie auch attraktive Freizeitangebote für Jugendliche vor Ort, denn diese orientieren sich oft überwiegend an Familien mit kleinen Kindern und an Senior*innen.

Jugendliche interessieren sich für die Breite der gesellschaftlichen Themen und Alltagsprobleme, ebenso wie andere Wähler*innengruppen auch.

In der repräsentativen Demokratie ist die zentrale Form politischer Beteiligung die Wahl. Derzeit sind Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg von Wahlen (außer die über 16-Jährigen auf kommunaler Ebene) ausgeschlossen. Beim Thema Wahlaltersenkung scheiden sich die Geister an der „Reife“ der Altersgruppe der unter 18-Jährigen. Gegner*innen einer Absenkung des Wahlalters verlangen meist nach einer Begründung, warum Jugendliche auch wählen dürfen sollten. Aus Sicht des Bündnisses muss jedoch vielmehr sehr gut begründet werden, warum einem nicht unerheblichen Teil der Gesellschaft das fundamentale Wahlrecht verwehrt wird.

Die Autor*innen der Shell Jugendstudie stellten schon 2006 fest: „Die Jugendlichen gehen mit sehr anspruchsvollen Maßstäben und Qualifikationsvorstellungen an den Wahlakt heran. Sie sind der Auffassung, es gehöre genaue Kenntnis von Parteiprogrammen und politischen Zusammenhängen als Voraussetzung dazu. Hier sind Jugendliche erheblich anspruchsvoller als die ältere Bevölkerung, die teilweise ohne jede sorgfältige politische Vorabinformation an den Wahlvorgang herangeht.“

Nicht zuletzt mit Fridays for Future zeigt aktuell ein großer Teil einer jungen Generation, wie politisch interessiert und engagiert er ist. Doch trotz gleichbleibend hohen politischen Interesses, fühlen sich fast die Hälfte der Jugendlichen von der Politik nicht ernst genommen. Laut der Shell Jugendstudie 2019 ist das Vertrauen in die Parteien nach wie vor gering, fast dreiviertel der Befragten im Alter von 15 bis 25 glauben, dass Politiker sich nicht um ihre Meinung kümmern.

Junge Menschen sind es aber, die die langfristigen Folgen der politischen Entscheidungen von heute tragen. Sie wollen sich wirksam in die Diskussionen einbringen, bekommen aber nur eng begrenzte Möglichkeiten dazu. Mit dem schwindenden Vertrauen in die politischen Institutionen kann nicht nur das Vertrauen in die Wirksamkeit der Wahlen sinken. Die Politik droht, Jugendliche an Populisten zu verlieren.

Wahlen als eine der zentralen Formen politischer Beteiligung sollen eine junge, interessierte, engagierte Generation nicht ausschließen. Die Gesellschaft muss Jugendlichen mit einem Vertrauensvorschuss begegnen. Es gibt längst mehr als genug Studien zum Thema Jugend und Politik, die bestätigen, dass Jugendliche Wahlen und Politik ernst nehmen. Die U 18-Wahlen, die schon seit vielen Jahren für alle politischen Ebenen stattfinden, zeigen, dass Jugendliche eher seltener als volljährige Wähler*innen zu politischen Extremen neigen.

Damit Jugendliche – wie andere Wähler*innen auch – gut informiert und verantwortungsbewusst an Wahlen teilnehmen können, braucht es auch altersgerecht aufbereitete politische Bildung. Es braucht den Dialog mit den Kandidat*innen. Die Schulen, die Landeszentralen für politische Bildung, die Akteur*innen der Jugendarbeit in den Jugendverbänden, Jugendringen, Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie die politischen Jugendorganisationen tragen ihren Teil bei.

Wenn unsere Gesellschaft die Bedürfnisse und Meinungen einer interessierten, engagierten und politisch aktiven jungen Generation ernst nehmen möchte, ist die Senkung des Wahlalters ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Junge Menschen hätten so früher an unserer repräsentativen Demokratie teil, sie würden als relevante gesellschaftliche Gruppe auch bei Wahlen bedeutsamer.

Gerade in der Situation der vergangenen Monate ist deutlich geworden, dass gerade Jugendliche und ihre Lebenssituationen von Politiker*innen wenig Beachtung fanden. Es wurde allenfalls über sie gesprochen, und dies vornehmlich als Schüler*innen und in Bezug auf mögliche Regelverstöße. Mit jungen Menschen selbst wurden dagegen kaum über ihre Bedürfnisse gesprochen. Wenn Jugendliche bereits mit 16 Jahren wählen dürften, wäre das möglicherweise anders gewesen.

Die Bedürfnisse, die Lebenswelten, die Motivation und Innovation junger Menschen müssen gesellschaftlich und politisch mehr Gewicht erhalten. Jugendliche tragen bereits vielfältig und umfangreich in vielen Bereichen unserer Gesellschaft zum Gemeinwesen bei. Es ist höchste Zeit, dass mehr junge Menschen unser Gemeinwesen deutlicher mitgestalten können!

Als wichtiges Element der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg initiiert das Staatsministerium gemeinsam mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg einen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche.  

Schülerinnen und Schüler in zwei Altersgruppen - von 6 bis 12 Jahren und von 13 bis 18 Jahren - sind eingeladen, mit unterschiedlichsten Medien selbst erstellte Beiträge einzureichen.

Zu gewinnen gibt es in den Kategorien „6 bis 12 Jahre“ und „13 bis 18 Jahre“ jeweils:

  1. Platz: 1.000 Euro
  2. Platz: 750 Euro
  3. Platz: 500 Euro

Zu Themen wie Freizeit, Sport, Schule oder Soziales können Beiträge von Einzelpersonen oder von einer Gruppe für den Wettbewerb eingereicht werden. Dabei können Kinder und Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Medien selbst gestalten. Um sich die Wirkungsweise von Medien bewusst zu machen, ist die medienpädagogische Betreuung der Teilnehmer bei der Erstellung der Beiträge sinnvoll, jedoch nicht zwingend notwendig. 

Website: https://www.schuelermedienpreis.de/

Die Stadt Geislingen hat den Auftrag zur Erstellung eines Multifunktionscourts am Tälesbahnhof im Umfeld des Jugendhauses an die Fa. Bonasch aus Berglen-Hößlinswart vergeben. Die Fa. Bonasch wird am 12. Oktober 2020 mit den Arbeiten beginnen.
Zunächst wird eine Stützmauer zur Tälesbahnstraße hergestellt. Anschließend wird der Multifunktionsplatz mit einem 4 m hohen Ballfang und einer 25 m langen und ebenfalls 4 m hohen Lärmschutzwand errichtet. Die Maßnahme wird sich mit Unterbrechungen bis in den Sommer 2021 ziehen, da die Arbeiten am Kunststoffbelag erst ab 15°C in der Nacht stattfinden können.

Die Zufahrt zur Freifläche / Lagerfläche südwestlich vom Tälesbahnhof ist ab dem 12. Oktober 2020 nicht mehr möglich. Kleinere Einschränkungen im Bereich des Tälesbahnhofs sind zu erwarten. Eine Sperrung der Tälesbahnstraße ist allerdings nicht vorgesehen.
Das Stadtbauamt bittet um Verständnis, dass es im Zuge der Errichtung des Multifunktionscourts zu Lärm- und Staubbelästigungen kommen wird. Die Fa. Bonasch und das Stadtbauamt werden sich bemühen, dies so gering wie möglich zu halten.

Ihre Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Geislingen an der Steige
Frau Christiane Wehnert
Rathaus Hauptstraße 1
73312 Geislingen an der Steige
Tel: 07331 24 366
Fax: 07331 24 1366
Mail: [email protected]

Morgen(26.09.) um 10 Uhr ist JGR-Sitzung ➡️ Diesmal virtuell💻📱

Alle sind herzlich eingeladen unter folgendem Link teilzunehmen:

https://bit.ly/3hE8Jnu

Hier unsere Tagesordnung der Sitzung:

1. Begrüßung, Protokoll vom 04.07.2020, Beschlussfähigkeit
2. Nachfolge Geschäftsstelle – aktueller Stand des Ausschreibungsverfahrens #
3. Haushaltsmittel /Bestellung von T-Shirts und Hoodies – aktueller Stand
4. Vorbereitung JGR-Wahlen nach den Herbstferien
5. Kriegsgräberpflege, Volkstrauertag und Spendensammeln
6. Weihnachtsbaum der Kinderwünsche
7. Bericht aus dem Hauptamtlichen-Team der Stadt Geislingen (Herr Nickel)
8. “Jugendfragestunde”
9. Bekanntgaben / Sonstiges
 
Wir freuen uns!

Zu „Warum ist für Bolzplatz Geld da?“ vom 23.09.2020

Mehr als ein Bolzplatz

Sehr geehrte Frau Wotton,

Sie liegen mit Ihrem einführenden Satz völlig richtig. Geislingen ist eine klamme Kommune und jeder Euro muss mindestens zweimal umgedreht werden bevor er ausgegeben wird.

Dennoch ist es richtig und wichtig, dass der Bolzplatz am Tälesbahnhof endlich realisiert wird. Wenn im nächsten Frühjahr die ersten Bälle über den Multifunktionsplatz rollen, ist dass aller höchste Zeit. Seit über fünf Jahren setzen sich Jugendliche in Geislingen für Bolzplätze, speziell für den am Tälesbahnhof, ein. Dass der Bedarf nach intakten Sportplätzen groß ist, hat ein Bolzplatzcheck, eine groß angelegte Jugendbefragung und eine Jugendkonferenz ergeben. Das dürfte bei aufmerksamer und regelmäßiger GZ-Lektüre niemandem entgangen sein. Alle Hürden wurden mehrfach genommen und die Planung ist seit über einem Jahr abgeschlossen.Wäre die Ausschreibung im letzten Jahr erfolgreich gewesen, dann wäre das Geld bereits ausgegeben und der Platz in der letzten Haushaltsklausur des Gemeinderates überhaupt nicht zur Diskussion gestanden.

Der Multifunktionsplatz am Tälesbahnhof ist das Kern- und Herzensanliegen vieler Jugendlicher in Geislingen. Es geht also um wesentlich mehr als um einen Multifunktionsplatz. Es geht darum, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat ihr Wort halten. Es geht darum dass Jugendliche mit ihrem Anliegen und Engagement ernstgenommen werden. Es geht darum, dass gezeigt wird dass kommunalpolitische Beteiligungsprozesse in Geislingen funktionieren können.

Wenn man das alles betrachtet, dann ist die Umsetzung dieses Vorhabens nicht nur richtig und wichtig, sondern auch absolut notwendig.

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